Ausbildung zum Berater für KMU-Fördermittel

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Fördermittelberater | Freitag, 30 August 2019

Wer Informationen will, muss Geld oder Zeit investieren, so läuft es in der Fördermittelberatung

So läuft es in der Fördermittelberatung

Als langjährige KMU-Fördermittelberaterin haben sich in der Beratungspraxis zwei Kategorien von Kunden herauskristallisiert. Bei der ersten Kategorie handelt es sich um Nutznießer. 

Einige Unternehmer ohne Fördermittelkenntnis machen Druck bei der Kapitalbeschaffung und wollen schnell eine Antwort, wo sie öffentliche Fördermittel insbesondere Zuschüsse abgreifen können. Das erkennt man schnell an der Frage:

“ Wo gibt es denn Zuschüsse und wie viel Geld wird das ein.“

Hier ist Vorsicht geboten!

  • Weisen Sie Ihre Kunden darauf hin, dass öffentliche Fördermittel keine kurzfristigen Liquiditätsengpässe auffangen können und nur für eine langfristige Strategie geeignet sind.
  • Klären Sie auch darüber auf, dass bei Insolvenzdrohung oder Eröffnung eines Konkursverfahrens die Inanspruchnahme von öffentlichen Fördermitteln ausgeschlossen ist.
  • Nutzen Sie hierzu auch rechtzeitig Auskunfteien z.B. Schufa, Bankauskünfte oder Kreditreform. 

Andere KMUs möchten gerne sofort am Telefon oder im kostenfreien Erstgespräch wissen, ob es für deren Bedarf öffentliche Fördergelder gibt. Die Erwartungshaltung ist dann oft, dass man sofort ein Förderprogramm parat hat, welches auf jeden Bedarf passt und das alles natürlich kostenfrei.

  • Nutzen Sie hier das erste kostenfreie Gespräch, um den Kunden zu erklären, dass vorab eine qualifizierte Fördermittelrecherche anhand einer Vielzahl von Unternehmensinformationen vorzunehmen ist.
  • Weisen Sie darauf hin, dass es zahlreiche Tools für eine Fördermittelrecherche gibt, und keines der Tools für sich in Anspruch nehmen kann, dass es über alle aufgelegten öffentlichen Förderprogramme verfügt.

Schließlich sind bis heute noch nicht alle Beteiligten digital miteinander vernetzt, z.B. fehlen die Standards oder Schnittstellen für einen Datenaustausch.

Sollten Ihnen ein Toolanbieter etwas anderes vorgaukeln, erkennen Sie das schnell daran, dass er Ihnen keine schriftliche Garantie mit angeblichem Zugriff auf alle öffentlichen Förderprogramme erteilen wird. Zwingend erforderlich für die Recherche ist ein konkretes Vorhaben Ihrer Kunden, z.B. Investitionen (Erweiterung Betriebsgebäude, neue Produktionsanlagen usw.). 

Bei der zweiten Kategorie spreche ich von Ihren Auftraggebern. In der Regel muss der Mandant auch selbst Geld in die Hand nehmen, sprich Eigenkapital muss vorhanden sein. Um die lukrativen Zuschüsse zu erhalten, wird es auch ein bisschen weh tun.

Ausnahmen gibt es dort, wo die Brennpunkte der Wirtschaft und Gesellschaft besonders stark sind, z.B. Investitionen bei z.B. Themen der Migration oder Projekten in den neuen Bundesländern. Da kann das KMU schon mal eine 100% Förderung mit Zuschüssen beantragen.

Ihr potenzieller Auftraggeber wird Ihnen schnell zustimmen, dass öffentliche Zuschüsse sinnvoll und selektiv eingesetzt werden sollen, denn schließlich werden diese Mittel aus unseren Steuerzahlungen gespeist.

Machen Sie es Ihren Kunden leicht und stellen Sie ihm Checklisten bereit, um alle Informationen für die Fördermittelrecherche zu erfassen. Hierzu empfehle ich mein Buch „Der richtige Umgang mit öffentlichen Fördermitteln“ mit 47 Grafiken und 29 Tabellen sowie 20 Checklisten zum Download. In meiner 25jährigen Beratungspraxis und zahlreichen Gespräche mit Kollegen in Arbeitsgruppen, Verbänden und Netzwerken hat sich bestätigt, dass Sie für eine beauftragte Fördermittelrecherche das entsprechende Know-how vorhalten müssen.

Die Regelungen der öffentlichen Fördermittel sind schnelllebig und die Auslegung der Richtlinien erfordern Know-how im Fördermittelrecht. Wer die Chancen für neues Mandantenpotenzial nutzen möchte, sollte sich als Berater für KMU-Fördermittel ausbilden lassen und sich regelmäßig fortbilden. Die Investition wird sich lohnen. Weiterhin ist meine Empfehlung eine Spezialisierung z.B. in einem Fachgebiet (z.B. Digitalisierung, Investitionen, Innovation, Umwelt oder Bildung) oder auch Branche (z.B. Handwerk, Dienstleistungen, Pflege, Produktionsbetriebe). 

 Informationen zum Fördermittelbuch gibt es hier

Informationen zur Zertifikats Ausbildung zum Berater für KMU-Fördermittel gibt es hier

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