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Presse | Mittwoch, 15 Juni 2016

Cloud-Computing: KMUs sollten jetzt Fördermöglichkeiten nutzen

Cloud-Computing: KMUs sollten jetzt Fördermöglichkeiten nutzen
Quelle: Wirtschaftspresse Fulda 15.06.2016

Lokale Datenhaltung in Excel & Co gehört im Digitalzeitalter der Vergangenheit an
 
Fulda, 13.06.2016 – Jahrelang wurde Cloud-Computing bei KMUs ignoriert. Zu unsicher sei sie für kriti-sche Unternehmensprozesse. Doch das hat sich geändert dank guter Lösungen deutscher Systemhäu-ser und besserer Applikationen. Wer schlau ist, nutzt Förderungen des Bundes, um seine IT-Prozesse in die Cloud zu Übertragen.Kleine und mittlere Unternehmen halten ihre Daten in Office-Anwendungen, Warenwirtschaft und Rechnungswesen am liebsten lokal auf Notebooks und PCs.

Doch das hemmt ein flexibles und effizien-tes Arbeiten an unterschiedlichen Standorten. Überhaupt machen sich Firmenchefs noch viel zu wenig Gedanken darüber, wie sie ihre Geschäftsprozesse mittels Cloud-Computing schlank und schnell gestal-ten. Vor allem beim Handwerk wird das deutlich, wo das Projektmanagement oftmals noch in Excel gemanagt wird. Das es auch anders geht, wurde kürzlich auf dem Fuldacloud-Event in den Verkaufsräumen des osthes-sischen Harley-Davidson-Vertragshändlers deutlich.

Tanja Ebbing, KMU Fördermittelberaterin und Guido Nehren, Geschäftsführer der Nexonik GmbH, präsentierten beispielhaft, wie man als Excel-gesteuerter KMU zum erfolgreichen Cloud-Anwender wird. Nehren, der erst vor sechs Monaten die Geschäftsleitung der Nexonik GmbH übernommen hat, ist als KMU bereits seit Jahren mit Cloud-Anwendungen vertraut. Er hat seine Geschäftsprozesse für Distribu-tion von Videoüberwachungskameras und Software für Errichter und Systemhäuser komplett in die Wolke verlagert.

In einem gegenseitigen Dialog stellten und beantworteten sich die beiden relevante Fragen. Während Tanja Ebbing  wissen wollte, welche Herausforderungen Guido Nehren mit seiner neuen Firma bewältigen musste, um vollständig in der Cloud zu arbeiten, fragte dieser wiederum, wie sie ihm mit ihren Dienstleistungen unterstützen kann. Es ist nämlich vielen KMUs kaum bekannt, dass man zahlreiche Fördermöglichkeiten des Bundes in An-spruch nehmen kann, wenn Geschäftsprozesse digitalisiert und in die Cloud verlagert werden sollen.

Zu Ebbings Aufgaben gehört es unter anderem Potenziale für digitale Prozesse zu ermitteln und ein entsprechendes Konzept zur Einführung von Software und Cloud-Diensten zu entwickeln. Darüber hinaus prüft sie, welche Partner für Schulungen oder Beratung aus dem jeweiligen Fachgebiet mit hinzugezo-gen werden sollen, damit ein Cloud-Projekt erfolgreich bei dem jeweiligen KMU implementiert und genutzt wird.

Damit die Fördermaßnahme auf sicheren Füßen steht, erstellt Ebbing einen Businessplan auf und be-gleitet ihren Kunden zum Gespräch mit der Hausbank. Bei dem Fördermittelantrag achtet sie insbesondere auf die Inhalte der Machbarkeitsanalyse. Bei positivem Verlauf und Bewilligung der Anträge unter-stütz Sie auch beim Verwendungsnachweis und anschließendem Projektcontrolling.
 
Für die Gäste war es besonders spannend zu erfahren, wie überzeugt Guido Nehren von seinem Schritt in die Cloud ist. Er sieht die Digitalisierung der Geschäftsprozesse als den wesentlichen Faktor des Er-folgs seines Geschäftsmodells an. Dazu gehören die Reduzierung der Administration und Minimierung der Verwaltung.

Nehren hat vor Antritt bei der Nexonik GmbH Prozesse, wie Vertrieb, Logistik- und Kundenmanagement genau analysiert. Danach hat er sich die IT-Lösungen ausgesucht, die für ihn pass-genaue Cloud-Dienste anbieten. Jetzt hat er mehr Zeit, um sich auf sein Kerngeschäft zu konzentrieren.Auf die Frage, welcher Cloud-Dienst man als KMU nutzen sollte, verwies er auf deutsche Systemhäuser, wie beispielsweise die fuldacloud von youradmins. Hiermit wird sichergestellt, dass Datenschutz, Daten-sicherheit und Verfügbarkeit steht’s gegeben sind. Bekannte Cloud-Dienste, wie sie von Microsoft, Google und anderen überwiegend amerikanischen Konzernen angeboten werden, sollte man lieber nicht nutzen. Geschäftskritische Daten, die insbesondere mit Kunden zu tun haben, sind in Deutschland besser aufgehoben.

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